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Throjan2442, 10-02-10 08:02:
Ja, Deutschland wird den Euro nicht so schnell aufgeben aber ob die Kraft noch ausreicht ihn zu retten sei mal dahin gestellt. Die Eingliederung der DDR hat die Staatsfinanzen schon bis aufs äußerste strapaziert. Die Gemeinden sind schon so gut wie Pleite. Und für die Zukunft wiegen hohe Staatschulden in einer alternden Gesellschaft doppelt schwer. Die Politik verkauft das deutsche Volk für dumm. Der Euro war ein Fehler aber den Industrie Interessen wird halt alles untergeordnet. Ich denke Deutschland und Frankreich werden das System noch eine weile stützen. Dann wird die Währung abgewertet oder eine Reform durchgeführt.
AL11O, 14-02-10 13:36:
Deutschland ist schon seit lange pleite... Wie übrigens auch Frankreich. Jeder siebte Deutsche unter 65 Jahren hat schon 2007 Hartz-IV-Leistungen bezogen. Diese Leute haben keine Ersparnissen für die sehr harten kommenden Jahren mehr. Die Städte sehen nicht besser aus. Ein Beispiel: Die Stadt Wuppertal (350.000 Einwohner) hat 2,2 Milliarden Euro Schulden! Die Regierung soll endlich mal anfangen, seine eigene Ausgaben zu reduzieren. Die Euro-Währung war nur ein politisches Druckmittel für das mafiöse EU-Politbüro von Brüssel. Ich habe in den laufenden Jahren auf der Insel Madeira massive durch EU-Gelder finanziert Bodenspekulation und "Bau-Wut" beobachtet. Die Insel ist heute nur von EU-Tunnel durchgelöchert und von nutzlosen Bauklötzen geschändet. Dort kostet eine Tasse Kaffee in einer Bar in der Innenstadt zwei Euros. Die Inselbewohner zahlen auch dort den Preis für dieses deutsch-französische Experiment. Voltaire hat mal gesagt: Am Grunde eines Problems sitzt immer ein Deutscher. Leider verlagert Deutschland sein Schuldproblem in einer inszenierten "Europa Vision" und wird dafür sehr teuer zahlen...
Eine Leserin aus Frankreich.
Tuesday 09. February 2010 20:04 Age: 169 days

Deutsche Steuern für Griechenland

BY: KAPITALIST Neuauflegung des Versailler Vertrags
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Deutschland darf sich rühmen. Jetzt rettet man neben Government Motors (GM), der Government Real Estate (HRE) auch noch die Sonnenstaaten (Government Europe)! Gottseidank verstehen die Menschen auf der Straße nicht, dass Ihnen die deutsche Regierung gerade zum Wohl des Vokes in die Tasche greift. Dieser Eingriff kommte erwartet, und ist ein weiterer Schritt bei der Umverteilung von arm nach reich, die in vollem Gange ist.

Während man in Griechenland Steuern unterschlägt, werden in Deutschland Steuerzahler zur Kasse gebeten. Eine Klage zur Ungleichbehandlung griechischer und deutscher Steuerzahler vor den Gerichten dürfte aussichtslos bleiben.

Seit mehr als 10 Jahren sehe ich mir dieses Spielchen der Club-Med Staaten an. Am Anfang war ich erschüttert, doch dann habe auch ich verstanden, dass Spanier, Griechen Ihren Lebensstandard auf Kosten der Nettozahler aufgebaut haben. In diesen Ländern sind nämlich die Regierungen dem Wohlstand ihrer Bürger verpflichtet, was zur folge hat, dass Eingriffe in den Sozialstaat erst langsam erfolgen.

Jetzt, wo scheinbar auch griechische Nichtsteuerzahler, wie Ärzte und Anwälte von neuen Milliarden aus dem deutschen Staatssäckel profitieren, muss man sehen, wie man hier als Profiteur gelten kann:

Zum einen konnte man relativ gefahrlos in den letzten Wochen vom Abwärtstrend der Börsen und Staatsanleihen profitieren. Schon vor dem Wochenende rochen die Großanleger den Bail-out Braten und gingen aus den Shorts heraus. Jetzt muß man also auf die Konsquenzen des Griechenland Bail-outs wetten.  So muss jetzt die Steuerbelastung in Deutschland steigen. Ebenso sollten Bankenwerte zu den Gewinnern zählen.

Ich erwarte auch große Gewinne bei den Devisenhändlern.  Auch würde ich davon ausgehen, daß die hedge fonds, die sich jetzt an Griechenland die Finger verbrennen ein neues Opfer aussuchen.

Die UK ist hier der ideale Kandidat. Sollten sich die Hedge Fonds und Shortseller gegen England positionieren, so wird auch England bald um deutsche Hilfe betteln. Wie schön ist das für Politiker dann großzügig Geld an alle Bittsteller verteilen zu können.

Aber man sollte sich nicht täuschen. Die kurzfristige Deflation, die hierdurch entsteht ist nichts weiter als potentielle Energie, die sich irgendwann in kinetische Energie umwandelt. Dann fliegt auch den Club-Med Ländern der Euro um die Ohren.

Hier gild das alte Sprichwort: Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen.


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Posted in: Financial Crisis

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