International News - Deutsch

Was getan werden muesste

Und warum die Politik hierzu nicht bereit ist

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Die Wirtschaftskrise ist wieder auf dem Tisch. Hinzu kommen jetzt eine Staatspleitenkrise, die schon lange keine „Schuldenkrise“ mehr ist. Mit ihr geht ein erneutes Aufflammen der Bankenkrise einer und somit eine neue Finanzkrise. Wahrscheinlich wird diese im Zuge der kommenden Entwicklungen alle Papierwerte erfassen.

Wir sind wahrscheinlich leider schon am Ende der Fahnenstange angelangt. Der Untergang der Euro-Titanik läßt sich ebenso wenig verschleiern, wie der Status des angeschlagenen westlichen Währungssystems und des wirtschaftlichen Dilemmas. Basis all dieser Trends ist der US Dollar, der nach 30 Jahren seinen Status als Reservewährung inkrementell verliert. Die Asiaten sind schon lange nicht mehr dazu bereit den Lebensstandard der westlichen Welt zu subventionieren. Ähnlichen Unmut sehen wir auch in Deutschland. Immer weniger Deutsche sind dazu bereit ineffiziente Länder mit billigen Krediten zu subventionieren, damit diese deutsche und nichtdeutsche Produkte kaufen können, die sich in der deutschen Heimat schon lange keiner mehr leistet, sei es aus Sparsamkeit oder aus gesundem Menschenverstand.

Um damit auch ein für allemal auch die bekannteste einfachste der Ausreden in das rechte Licht zu rücken: „Die Deutschen sind diejenigen, die am meisten von dem Euro profitiert haben.“ Wenn dem so wäre, dann hätte man nur den deutschen Konsumenten das gleiche Geld in die Hände drücken müssen, anstelle es im Ausland zu verteilen. Die daraus resultierende Binnennachfrage hätte durchaus die Nachfrage der ausländischen Konsumenten ersetzen können. Es ist natürlich durchaus schwierig wenn man nicht die exorbitanten Wachstumsraten wie in Spanien oder anderen ehemaligen Dritte-Welt-Ländern als Grund für Investitionen plausibel darstellen kann. Denn diese Länder wurden ja mit diesen Investitionen erst auf ein Niveau gebracht, dass sie sonst so nie erreicht hätten. Dabei ist Spanien durchaus ein Land, dass in Europa die wirtschaftliche Führung übernehmen könnte, wäre dem nicht die Kreativität seiner Bürger und die Einstellung und Umsetzung an der Arbeit dramatisch entgegengesetzt. In den letzen Jahren staunten meine spanischen Gesprächspartner immer wieder, als ich ihnen von 1€ Jobs und Lohnzurückhaltung erzählt habe. So etwas gibt es nicht einmal bei den vielen illegalen Ausländern, die die spanische Regierung päppelt. Es scheint fast so, als hat die Regierung aufgegeben in dem Versuch die fehlende Arbeitsmoral der eigenen Bürger auszugleichen. Doch dieses wird jetzt ebenso zum Problem für Spaniens Wirtschaft, wie die „Dutch-Disease“, die durch den Euro ausgelöst wurde.

...read details Thursday 27. May 2010
Posted in: Economy
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Thema Währungsreform: Keine Zeit, um die Nerven zu verlieren

Viele Nachrichten – falsche Fährten und keine Beweise

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Nach vielen Wochen des Diskutierens um eine eventuelle Währungsreform tauchten gestern die angeblich ersten Beweise auf! "Beweise", die die genaue Vorgehensweise der Einführung der DM2 darstellen. Angekündigt wurden sogar Bilder der DM2, die diese Quellen aber bis heute noch schuldig blieben.

=> In dieser Krise zeigt sich, dass es wichtig is, nicht nur Informationen zu haben, sondern seine Quellen auch zu verifizieren.

Viele Internetseitenbetreiber tun dies jedoch nicht. Dies ist um so schlimmer, als Journalisten oftmals einfach von Blogs abschreiben, ebenfalls ohne die Informationen zu überprüfen. Nach Jahren der Desinformation durch die Medien nimmt man es mit der Hauptarbeit des Journalismus eben nicht mehr so ernst.

...read details Wednesday 12. May 2010
Posted in: Comments on Financial Crisis
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Letzte Hoffnung auf Gerechtigkeit (Bundesverfassungsgericht) knickt ein und ebnet den Weg zur Enteignung deutscher Sparguthaben

Rette sich wer kann

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In seiner Begründung die Klage gegen den Griechenland Bail-out nicht zuzulassen sagt das BuVerfG. dem Sinne nach etwa: „Die Politiker werden schon recht haben, mit dem was sie da tun“.

Das der Bail-out entgegen den Maastricht Kriterien ist, scheint das Gericht also nicht zu stören. Ebenfalls nimmt man nicht zur Kenntnis, dass die Hilfen an Griechenland nur von Deutschland gezahlt werden, denn im Text steht, dass diese Darlehen nur gewährt werden, wenn die eigenen Zinsen auf Anleihen unter den an Griechenland zu gewährenden Zinsen sind.

Letzten Endes erwartet man auch keine Rückzahlung, denn die Schulden werden als Junior Debt, also nachrangig betrachtet. Somit werden erst alle anderen Ansprüche gegen Griechenland im Falle eines Bankrottes bezahlt. Der deutsche Steuerzahler zählt dabei dann wohl nicht mehr zu denen, die etwas erhalten.

...read details Saturday 08. May 2010
Posted in: Financial Crisis
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Angela Merkel: „Wir schützen das Ersparte unserer Bürger“

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt warum die Notwendigkeit besteht, den Bürger zu enteignen

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Im Interview erklärt Merkel, was mit Griechenland passiert, aber nicht mit Deutschland.

Steigende Gebühren. Häuslebauer, die keine Kredite mehr erhalten. Hart arbeitenden Menschen, denen kaum etwas übrig bleibt. Dies ist die Realität der Merkel Regierung. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang am Ende eines Zinseszinssystems.

Merkels Satz könnte auch so gedeutet werden:

...read details Tuesday 04. May 2010
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„Corralito“ ante portas

PIGS Staaten stehen vor dem größten wirtschaftlichen Kollaps der Weltgeschichte

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Wie zu erwarten gibt es jetzt eine Massenpanik in Griechenland. Die Menschen haben Angst, dass ihre Spareinlagen weg sind. Nachdem schon das Smartmoney das Land verlassen hat, holen jetzt auch die kleinen Leute „Ihr“ Geld ab. Eigentlich gibt es dafür keinen Grund, denn die EU kommt ja mit Milliarden Versprechungen. Doch das Gezetere der letzten Tage zeigt, dass es vielleicht doch nicht kommt.

Jetzt stehen die Menschen dafür Schlange. Es ist nicht nur eine Bank wie damals Nothern Rock, sondern alle Banken. Der einzige Ausweg wäre, wenn die EZB die Einlagen garantiert, doch auch das werden die Griechischen Bürger wohl kaum noch akzeptieren. Denn sollte der Staat defaulten, so wie es die bekannten Ökonomen El-Erian und Roubini vorhersagen, dann kann auch die EZB kaum mehr helfen.

Es wurden mehrere Chancen verpasst. Ein rechtzeitiger Default hätte Griechenland und die PIGS retten können, da die Ansteckung gering war. Erst die Aufheizung der Stimmung und die Unfähigkeit der Europäer mit dem Problemchen fertig zu werden hat den Euro an den Abgrund gebracht.

...read details Thursday 29. April 2010
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Was der Rettungsplan für Griechenland bedeutet

Die Konsequenzen der Griechenland Rettung sind im Detail versteckt. Eigentlich geht es um ein gezieltes Herunterfahren der Subventionen durch Zinssteuerung von Krediten. Ob das Ziel erreicht werden kann bleibt fraglich.

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 Am 11. April 2010 einigten sich die Finanzminister der Euroländer auf eine gemeinsame subventionierung griechischer Staatsschulden. Dies wurde notwendig, da Griechenland sich zu Zinsen von über 7 % nicht mehr refinanzieren konnte. So drohte bei der Ausgabe neuer Staatsschulden die Zinsbelastung aus dem Ruder zu laufen und den Staat in eine Schachmatt Stellung zu positionieren.
Die subvention von Zinsen zu günstigen Bedingungen, vergleichbar mit der Euribor rate am Interbankenmarkt ist dabei nur ein kurzfristiges Instrument, um die Stabilität des Euros zu gewährleisten und eine Abwicklung Griechenlands zu erreichen. Denn auch bei "nur" 5% kann sich das Land nicht auf Dauer refinanzieren.
Da die Abwicklung politisch schwierig ist, sind die Aufforderungen anderer Euroländer an Griechenland bisher gescheitert. Ein Sparkurs oder der Verkauf von Assets wurde von der Bevölkerung bisher abgelehnt. Daher versuchen die Europäer nun den IMF als externen Berater hinzuzuziehen und die Regierung in Griechenland zum Sparen zu zwingen. Die hierfür notwendigen Kredite, die einen sofortigen Bankrott verhindern sollen, kommen dabei von den EU Ländern.
Im besten Fall bringt diese Soforthilfe Griechenland über die wichtigen Refinanzierungstermine im April. Im schlechtesten Fall reichen die Mittel nicht aus und werden zweckendfremdet. Auf jeden fall ist Griechenland immer noch auf Messers Schneide zwischen dem offiziellen Bankrott und der harten Sparpolitik, die Brüssel verlangt.
Es bleibt abzuwarten wie sich die Situtation weiter entwickelt. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass mit den neuen Subventionen der Sparkurs nocheinmal hinausgezögert wird. Damit ist die griechische Regierung dann aber am Ende der Fahnenstange angelangt. In diesem Fall bleibt nur der Austritt oder der Default.

...read details Monday 12. April 2010
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Countdown - Noch 14 Tage bis zur Entscheidung

In etwa zwei Wochen bleiben, um jetzt die Weichen für die persönliche und geschäftliche Zukunft zu stellen

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Auch wenn manche Menschen propagieren, dass die Miesmacher eine Krise herbeireden, so sind doch gerade die Menschen, die die Augen verschliessen als Verursacher des Griechenland Problems auszumachen. Dies zeigt auch der sogenannte Rettungsplan für Euro Staaten in Bedrängnis. Er ist kein Rettungsplan, sondern ein Abwicklungsplan, und dieser könnte schon in den nächsten 15 Tagen zum Einsatz kommen.

Nein, man kann keine Krisen herbeireden, denn negative Nachrichten werden von den meisten ausgeblendet. Und wer kennt das nicht. Da werden Kollegen arbeitslos und dann gönnen Sie sich ersteinmal einen Erholungsurlaub. Gerade in Deutschland vertraut man auf das Sozialsystem und die Politik! In Griechenland vertraut man sich gegenseitig.

So kommt es dann auch, dass in Griechenland die Schwarzarbeit boomt und der Staat daran zerbricht. Das Rezept zur Konsolidierung wäre also in einer rapiden Steuersenkung und Abgabensenkung zu suchen. Nur, wenn der Aufwand für die Hinterziehung von Steuern und Abgaben weit unter eine gewisse Schmerzgrenze fällt, nur dann werden die Menschen vielleicht umdenken. Beispiel hierfür ist die momentan viel gelobte Schweiz. Dort gibt es keine oder kaum Schwarzarbeit. Warum auch sollte man sich wegen der 7 Prozent Mehrwertsteuer aus dem Paradies vertreiben lassen? Auch in der Schweiz vertrauen die Menschen einander und passen auf die Einhaltung der Regeln auf. Dies ist ein ganz anderes Vertrauensmodell und politisches Modell.

...read details Friday 09. April 2010
Posted in: News, Financial Crisis, Prediction
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Seminare, Informationen, Beratung:

Seminare - Loesungen - Strategien - Investitions-Sicherheit

Die wichtigsten Wirtschaftsnachrichten aus der deutschen Presse

The chinese economy is showing the first signs of set-backs as credits defaults might rise to 141 bio Euros and exceed the recapitalization of 41 billion Euros which banks have performed so far

Due to the drop in Euro value, import prices rose 9.1% from June 2009

At the CME conference investors discussed rising concerns over the validity of paper money

IFO index is moving up

Irish banks face significant difficulties as the mortgage crisis continues. Most MBS holdings bear losses above 60% and continue to drag down bank and state finances.

Finanzkrise FAQ [German Version]

  • Wenn die EZB oder die FED hunderte Millarden an Liquidität bereitstellt was bedeutet das?

Im Fall, das einzelne Banken mehr Geld leihen müssen, als sie zu vernünftigen Zinssetzen am Markt erhalten können, gibt die EZB Liquidität in den Markt. Dazu kann sie auf verschiedene Arten zurückgreifen. Oft sind dies sehr kurzfristige Gelder, so daß dieses Geld sich nicht langfristig auf die Geldmenge auswirkt.

Zu viel an kurzfristiger Liquidität zieht die EZB dann ebenfalls mit Tendern wieder ab. Zu vergleichen ist das wie mit einer Tankstelle. Der Markt, also die internationalen Finanzmärkte kann man mit den Autofahrern vergleichen, die durstig nach Benzin sind. Die Tankstellen representieren in diesem Vergleich die europäischen Banken. Sind zu viele Fahrzeuge an der Tankstelle, dann müssen einige warten. Normalerweise reichen die Kapazitäten der Tankstellen aus, so daß alle Autofahrer nur geringe Wartezeiten in Kauf nehmen. In besonderen Fällen aber, so zum Beispiel vor einer Benzinpreiserhöhung, fahren „alle auf einmal“ zum Tanken. In diesem Fall stellt die EZB also weitere Zapfsäulen zur Verfügung. Dies ändert aber nichts an der „normalen“ Zahl der Zapfsäulen (Liquidität) und dem normalen Verbrauch der Fahrzeuge (Demand). Die EZB gleicht also Peaks im Markt aus und sorgt somit dafür, daß das Bankensystem kostengünstig arbeiten kann.

Unter normalen Umständen hat dies also keine Auswirkungen auf die Geldmenge (M3).

Jedoch, sind solche Vorkommnisse ein Zeichen für Veränderungen im System. Diese können kurzfristig sein. Die Gefahr liegt jedoch darin, daß sich die EZB verschätzt und die kurzfristig gedachte Liquidtät in langristige umwandeln muß. Ein solcher Fall ist aber sehr unvorstellbar, kann aber durch mutwillige Missachtung der Maastricht Kriterien eintreten.  

  • Wann endet die Finanzkrise endlich ?

Die Finanzkrise ist jetzt seit mehr als einem Jahr im Gange. Sie erreicht jetzt letztendlich das Bewußtsein der Anleger, die jetzt erst verstehen, daß diese Krise nicht so schnell vorbei sein wird, wie gehofft.
Die Krise hat auf verschiedene Bereiche übergegriffen. Ausgehend von einer halben Billionen (english: trillion) Abschreibungen im Sub-prime Bereich, hat sie sich auch auf alle anderen Finanzprodukte ausgedehnt. Diese Krise und ihre Auswirkungen wird uns also noch weitere Jahre beschäftigen.

  • Wer ist betroffen ?

Am Anfang sah es so aus, als seien nur Banken und investment Manager und reichere investoren betroffen. Die erste Welle der Finanzkrise ließ Investoren auf Wertpapieren sitzen, in denen Banken die Sub-prime Kredite gebündelt hatten. Solche Fonds wurden dann wegen Wertverlust "plötzlich" geschlossen. An- und Verkauf war nicht möglich. Da aber viele Banken und Investoren diese Papiere gekauft hatten, konnten sie ihre eigene Solvenz nicht mehr sicherstellen. Eine Lösung mußte her und das hat Konsequenzen für viele Menschen.

  • Wieso ist jeder betroffen ?

Als es los ging mit der Krise, wußte man zuerst nicht wieviel diese Papiere noch wert sind.Einige Fonds, die Sub-prime Papiere gekauft hatten hatten plötzlich Probleme sie am Markt zu verkaufen. Anleger, die also Ihr Geld wiederhaben wollten hatten ein Problem. Der Fond von Bear Stearns verlor so dramatisch an Wert, daß die Bank mit Millarden einsprang. Aber es half nichts.
Das Grundproblem war ein Pyramiden Schema. Alles ging gut, solange man diese Giftmüll-Papiere gut weiterverkaufen konnte. Als dann investoren fehlten, war auch das Papier nichts mehr wert.
Dann fingen die Banken an sich gegenseitig nicht mehr zu vertrauen. Es gibt eben Banken die mehr und andere, die weniger stark in diesen Geschäften involviert waren. Somit verlangten die Banken höhere Zinssätze und verschärften das Problem der Liquidität. Die Zentralbanken überall in der Welt sprangen ein und warfen mit Geld um sich, wie Confetti.  
Im Zuge der Krise senkte die Fed in den Vereinigten Staaten die Zinsen so dramatisch wie noch nie zuvor in der Geschichte. Dies hat Auswirkungen auf die Inflation. Man kann also sagen, dass die Inflation die wir beobachten eine Krisen-Steuer ist, oder zumindest so wirkt. 

  • Warum rettete die FED Bear Stearns ?

Als die massiven Zinssenkungen das nichts halfen, mußte die FED sogar die Bank Bear Stearns vor einem Kollaps zu retten. Investor Warren Buffet lehnte das Angebot Bear Stearns zu übernehmen ab, und so war die Übernahme durch JP-Morgen der einzige Ausweg. Eine Aufgabe der FED ist es nämlich, die Stabilität des Systems zu gewährleisten. Dies wäre aber binnen Tagen zusammengebrochen, wenn Bear Stearns nicht gerettet worden wäre. Innerhalb weniger Tage hätten Banken überall in der Welt Konkurs anmelden müssen. Millionen von Anlegern, Sparer und Investoren hätten mit ziemlicher Sicherheit fast alles verloren. 

  • Was unternahm die FED noch, um das System zu stabilisieren ?

Im Anschluß an die beinahe Pleite von Bear Stearns, errichtete die FED die Term Auktion facility, nach dem Modell der EZB. Sie nimmt die Papiere, die keiner haben will als Sicherheit und gibt den Banken dafür Geld, oder Schatzbriefe, die sogenannten Treasuries. US-Treasuries sind vom Staat garantiert und galten bislang als das Maß der Dinge in der internationalien Finanzwelt. Auf diesem Weg wurden große Mengen Geld in den Bankenapparat gepumpt. Als Folge gingen die Inflationswerwartungen in die Höhe.