International News - Deutsch

Der Euro ist tot – Die Ermordung eines Erfolgsmodells

Die europäische Idee und der Euro gehen momentan verschiedene Wege. Die heftigen Diskussionen um Griechenland zeigen auf, dass der Euro in seiner derzeitigen Form eigentlich nicht mehr zu retten ist.

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Diskussionen und Talkshows mit Wirtschaftswissenschaftlern kommen immer zum gleichen Ergebnis. Das Ende der Währungsunion in seiner jetzigen Form ist greifbar nahe und wirkliche Auswege aus diesem Desaster gibt es nicht.

Vor Jahren schon warnten die Euro Kritiker, dass die Zeit der Bewährung auch für den Euro anbricht. Während der Wachstumsphase waren die Bedürfnisse der Länder nicht zu unterschiedlich, doch jetzt ist das anders. Es gibt schwache und starke Wirtschaftsräume in der Eurozone, und eben diese Unterschiede bedürfen einer unterschiedlichen Finanz- oder Geldpolitik. Die gemeinsame Geldpolitik wäre durchaus möglich gewesen, solange man sich konsequent an seine Vorgaben gehalten hätte. Somit hätte es nicht soweit müssen. Der Wendepunkt für den Euro ist jetzt erreicht und auf das Verschulden seiner Kontrolleure zurückzuführen.

Der Euro wurde leichtfertig aufs Spiel gesetzt, von seiner Zentralbank und seinem Währungskommissar. In den Verträgen war nicht ohne Grund klar geregelt, dass Eurostaaten ihre Defizite unter drei Prozent halten müssen. Die massive Ausweitung der Defizite über diese Grenze hinaus wurde aber zunächst erst durch die Niedrigzinspolitik der EZB möglich. Diese richtete sich seit 2007 an den Bedürfnissen der großen Euroländer aus, deren Banken pleite waren und durch Umverteilung von arm nach reich gerettet wurden. Die EZB greift seit 2007 aktiv seinen Bürgen in die Tasche und ist treibende Kraft dieser Umverteilung. Dies merken vor allem die vielen mittelständischen Unternehmen und Selbständige, die unter der von der Zentralbank generierten Deflation leiden.

...read details Friday 12. March 2010
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Griechenland – Wird jetzt wieder alles gut?

NEIN

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Investoren scharen sich um die neue 10 Jahre Anleihe der Griechen. Sie wissen wahrscheinlich genau, dass Griechenland niemals unter normalen Umständen seinen Verpflichtungen nachkommen wird. Das weiß man von vielen Staaten, Griechenland ist nur momentan im Fokus.

Was hier gespielt wird ist also nichts anderes als billiges Geld zu 0% von den Zentralbanken zu nehmen und 6.47% Zinsdifferenz einzustreichen. Kurzfristig sieht das nach Gewinn aus. Das mittelfristige Risiko wird man über SWAP Geschäfte absichern. Anders ausgedrückt, man hält eine Position, und übt einen verdeckten Kauf aus. Der Herausgeber der Kreditausfallversicherung hat dann also den schwarzen Peter. Dies spiegelt sich ebenfalls im Preis der Versicherungen wider. Während die Staatsanleihen ein klein weniger Rendite bringen, als noch vor ein paar Wochen, so sind die SWAP Sätze leicht erhöht. Das Risiko ist also beim SWAP Händler.

Nun, auch dieses Risiko ist abgesichert. Entweder man kauft SWAPs direkt von einer volkseigenen Versicherung (wie zum Beispiel AIG, HRE, etc.) oder man kauft es bei einer Bank. Die ist ja ebenfalls über den Staat abgesichert.

...read details Thursday 04. March 2010
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Der nächste EZB Präsident kommt wahrscheinlich von Goldman Sachs

Zur Zeit herrscht ein Streit um den Vorsitz der EZB. Dieser wird wahrscheinlich an den aus Italien stammenden Mario Draghi oder den deutschen Axel Weber gehen. Draghi, war früher bei Goldman Sachs beschäftigt.

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Eine Investment Bank bestimmt scheinbar fast alles, was in der Wirtschaft passiert. Goldman Sachs ist nicht nur eine der mächtigsten Investment Banken, sondern auch eine Schmiede für Elite-Positionen. So war nicht nur der frühere US Finanzmisnister Hank Paulson sondern auch EZB Ratsmitglied Mario Draghi bei Goldman Sachs beschäftigt.

Die früheren Beschäftigungen lösen dabei immer wieder Unwohlsein der Bürger aus. So kam Paulson in den Verdacht, seinen ehemaligen Arbeitgeber zu begünstigen. Bei der Bankenrettung in 2008 musste er dann sogar darum ersuchen, legale Barrieren hierfür aus dem Weg zu räumen.  Denn eigentlich war es ihm untersagt Geschäfte mit Goldman zu tätigen. Zur Rettung der Allgemeinheit musste aber auch Goldman Geld und bestimmte Sonderrechte (zum Beispiel eine kommerzielle Bankenlizenz) ohne Gegenleistung erhalten. All dies wurde dann vor dem Kongress in Länge besprochen, aber an den Tatsachen ändert es nichts. (Pikant ist übrigens der Fakt, dass Goldman das geld grosszügig zurückgegeben hat, aber die Bankenlizenz behalten will.)

Es sieht so aus, als hat Goldman seine Arme in alle Bereiche des wirtschaftlichen Lebens ausgestreckt. Es gibt kaum Spitzenleute aus der Finanzwirtschaft, die nicht von Goldman kamen, so scheint es. Ob dies reiner Zufall ist? Sicherlich ist es aber so, dass es ein ideales Netzwerk von ehemaligen Goldman Mitarbeitern gibt. Viele Munkeln, ein inoffizielles Netzwerk, in dem sicherlich nicht nur Informationen wie Kochrezepte ausgetauscht werden, doch bestätigt hat dies bisher niemand. Es ist aber anzunehmen, dass ein und der selbe Arbeitgeber zwischen Menschen eine Art Zusammengehörigkeit schafft. 

...read details Tuesday 02. March 2010
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Wie Sie den Griechenland Bail-out für sich nutzen können

Von den Banken lernen, wie man Risiken aufbaut, um Regierungen zur Umverteilung zu zwingen

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Der Griechenland Bail-out kam nicht unerwartet. Diejenigen, die sich hier richtig positioniert hatten, konnten in den letzten Monaten enorme Gewinne erzielen. Vor allem die deutschen Banken hatten die Staatsschulden der PIIGS Länder gekauft, nachdem die Zinssätze wegen des  angeblich gestiegenen Risikos des Staatsbankrottes explodiert waren.

Was kann man als Geschäftsmann von den Banken lernen?

Die Banken forcierten zunächst das Risiko Griechenlands und die Folgen für die Eurozone. Die Zinsen auf Griechische Staatsanleihen brachten somit extreme Gewinne von etwas mehr als 7 Prozent. Im Gegenzug dazu haben die europäischen Banken  immer noch mehr als 400 Millarden Euro zinsgünstige Darlehen der Zentralbank, oder konnten sich Geld zu fast Null Prozent am Markt leihen. Um zu verstehen, wie man als Privatanleger oder Executive mit seiner Firma von den gegebenen Chancen profitiert, muss man die Dynamik der Umverteilung von arm nach reich erkennen und für sich nutzen:

...read details Sunday 21. February 2010
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Keine Tea Party in Europa

Die Zukunft Europas

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In Griechenland werden keine Steuern gezahlt und auch in den USA mehren sich die Anzeichen für sogenannte „Tea Partys“ (Steuerboykotte). In Europa ist das außerhalb Griechenlands gott sei dank noch anders.

Hier scheint man zu verstehen, dass das Geld welches undemokratisch gewählten Vertretern wie Hermann van Rompuy zur Verfügung steht, zwar aus den vielen hart arbeitenden Menschen herausgequetscht wird, aber das es ein notwendiges Übel darstellt. Nach neuesten Angaben verbrät sein Amt an die 300 Millionen Euro in diesem Jahr, wovon allerdings nur der verschwindend geringe Anteil von 300.000 Euro als Gehalt für seine harte Arbeit in den Wirtschaftskreislauf übergeht.

Gefährlich kann die Arbeit eigentlich nur politisch werden. Denn selbst wenn wir wissen, wie so eine Tea Party enden kann. (Dem Ende einer Kolonialmacht durch einen Befreiungskrieg), so wird dies in Europa nicht geschehen.

...read details Friday 12. February 2010
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Deutsche Steuern für Griechenland

Neuauflegung des Versailler Vertrags

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Deutschland darf sich rühmen. Jetzt rettet man neben Government Motors (GM), der Government Real Estate (HRE) auch noch die Sonnenstaaten (Government Europe)! Gottseidank verstehen die Menschen auf der Straße nicht, dass Ihnen die deutsche Regierung gerade zum Wohl des Vokes in die Tasche greift. Dieser Eingriff kommte erwartet, und ist ein weiterer Schritt bei der Umverteilung von arm nach reich, die in vollem Gange ist.

Während man in Griechenland Steuern unterschlägt, werden in Deutschland Steuerzahler zur Kasse gebeten. Eine Klage zur Ungleichbehandlung griechischer und deutscher Steuerzahler vor den Gerichten dürfte aussichtslos bleiben.

Seit mehr als 10 Jahren sehe ich mir dieses Spielchen der Club-Med Staaten an. Am Anfang war ich erschüttert, doch dann habe auch ich verstanden, dass Spanier, Griechen Ihren Lebensstandard auf Kosten der Nettozahler aufgebaut haben. In diesen Ländern sind nämlich die Regierungen dem Wohlstand ihrer Bürger verpflichtet, was zur folge hat, dass Eingriffe in den Sozialstaat erst langsam erfolgen.

...read details Tuesday 09. February 2010
Posted in: Financial Crisis
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Verschwörung gegen Spanien?

Ökonomen und Analysten sehen schwarz für Spanien

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Kurz nachdem wir unsere Prognosen für Spanien abgegeben haben übernahmen auch den Mainstream Medien in diesen negativen Ausblick. Jedoch übernahmen sie die Vorhersagen nicht in voller Größe. Dennoch befürchtet man mittlerweile in 2010 bis zu 21 % Arbeitslosigkeit.

Das schmeckt natürlich der spanischen Regierung nicht, und so werden Gerüchte über Verschwörungstheorien gegen Spanien erhoben. (dies fand Erwähnung auf CNBC) Natürlich bleibt Spanien nach Griechenland das Schlusslicht in Europa. Dazu braucht man keine Verschwörungstheorie. Dies liegt an der falschen Steuerung der Wirtschaftspolitik der letzten Jahrzehnte, die jetzt sogar den ganzen Euro Raum gefährdet. Die Arbeitslosigkeit in einigen Gebieten beträgt schon fast 25 %, was die Sozialkassen in Spanien arg belastet. Ein Ende der Arbeitslosigkeit ist nicht in Sicht und die kurzfristige Anhebung der Erwartungen zur Arbeitslosigkeit lassen nichts Gutes ahnen.

Sollten jetzt noch die Zinssätze auf spanische Staatsanleihen steigen, so könnte der spanische Bankenmarkt kollabierenden und so die ganze Eurozone ins Chaos stürzen. Aus diesem Grund ist es so wichtig für Griechenland eine Lösung zu finden, die die Investoren nicht darauf bringt das das griechische Schicksal auch Spanien ereilt.

...read details Tuesday 02. February 2010
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Seminare, Informationen, Beratung:

Seminare - Loesungen - Strategien - Investitions-Sicherheit

Die wichtigsten Wirtschaftsnachrichten aus der deutschen Presse

In order to skip the anti-bail-out law, Governments decided to utilize state owned banks such as HRE or others in order to support Greek bond sales. Otherwise the worldwide financial system would be at risk

Cost for Bank rescue ⬠513 bio<br /> Cost for Hartz-IV (long term unemployed) â¬23 bio<br /> Cost for Greece bail-out - First phase ca. â¬20 bio - total â¬900 bio.

At the latest greek bond auction twice as much investors signed up. 11bio Euro of bids were placed for the 5bio. 10 year bond with a 6.47 percent yield

Investor Norris told managers that the collapse is only delayed. Governmental aid helped people to prepare foreclosure by buying mobile homes. A foreclosure tsunami will be the result

The &quot;red phone&quot; between Washington and Europe is now been used to discuss the explosive situation of Greek debt. Short positions on the Euro now outperforming expectations

Finanzkrise FAQ [German Version]

  • Wenn die EZB oder die FED hunderte Millarden an Liquidität bereitstellt was bedeutet das?

Im Fall, das einzelne Banken mehr Geld leihen müssen, als sie zu vernünftigen Zinssetzen am Markt erhalten können, gibt die EZB Liquidität in den Markt. Dazu kann sie auf verschiedene Arten zurückgreifen. Oft sind dies sehr kurzfristige Gelder, so daß dieses Geld sich nicht langfristig auf die Geldmenge auswirkt.

Zu viel an kurzfristiger Liquidität zieht die EZB dann ebenfalls mit Tendern wieder ab. Zu vergleichen ist das wie mit einer Tankstelle. Der Markt, also die internationalen Finanzmärkte kann man mit den Autofahrern vergleichen, die durstig nach Benzin sind. Die Tankstellen representieren in diesem Vergleich die europäischen Banken. Sind zu viele Fahrzeuge an der Tankstelle, dann müssen einige warten. Normalerweise reichen die Kapazitäten der Tankstellen aus, so daß alle Autofahrer nur geringe Wartezeiten in Kauf nehmen. In besonderen Fällen aber, so zum Beispiel vor einer Benzinpreiserhöhung, fahren „alle auf einmal“ zum Tanken. In diesem Fall stellt die EZB also weitere Zapfsäulen zur Verfügung. Dies ändert aber nichts an der „normalen“ Zahl der Zapfsäulen (Liquidität) und dem normalen Verbrauch der Fahrzeuge (Demand). Die EZB gleicht also Peaks im Markt aus und sorgt somit dafür, daß das Bankensystem kostengünstig arbeiten kann.

Unter normalen Umständen hat dies also keine Auswirkungen auf die Geldmenge (M3).

Jedoch, sind solche Vorkommnisse ein Zeichen für Veränderungen im System. Diese können kurzfristig sein. Die Gefahr liegt jedoch darin, daß sich die EZB verschätzt und die kurzfristig gedachte Liquidtät in langristige umwandeln muß. Ein solcher Fall ist aber sehr unvorstellbar, kann aber durch mutwillige Missachtung der Maastricht Kriterien eintreten.  

  • Wann endet die Finanzkrise endlich ?

Die Finanzkrise ist jetzt seit mehr als einem Jahr im Gange. Sie erreicht jetzt letztendlich das Bewußtsein der Anleger, die jetzt erst verstehen, daß diese Krise nicht so schnell vorbei sein wird, wie gehofft.
Die Krise hat auf verschiedene Bereiche übergegriffen. Ausgehend von einer halben Billionen (english: trillion) Abschreibungen im Sub-prime Bereich, hat sie sich auch auf alle anderen Finanzprodukte ausgedehnt. Diese Krise und ihre Auswirkungen wird uns also noch weitere Jahre beschäftigen.

  • Wer ist betroffen ?

Am Anfang sah es so aus, als seien nur Banken und investment Manager und reichere investoren betroffen. Die erste Welle der Finanzkrise ließ Investoren auf Wertpapieren sitzen, in denen Banken die Sub-prime Kredite gebündelt hatten. Solche Fonds wurden dann wegen Wertverlust "plötzlich" geschlossen. An- und Verkauf war nicht möglich. Da aber viele Banken und Investoren diese Papiere gekauft hatten, konnten sie ihre eigene Solvenz nicht mehr sicherstellen. Eine Lösung mußte her und das hat Konsequenzen für viele Menschen.

  • Wieso ist jeder betroffen ?

Als es los ging mit der Krise, wußte man zuerst nicht wieviel diese Papiere noch wert sind.Einige Fonds, die Sub-prime Papiere gekauft hatten hatten plötzlich Probleme sie am Markt zu verkaufen. Anleger, die also Ihr Geld wiederhaben wollten hatten ein Problem. Der Fond von Bear Stearns verlor so dramatisch an Wert, daß die Bank mit Millarden einsprang. Aber es half nichts.
Das Grundproblem war ein Pyramiden Schema. Alles ging gut, solange man diese Giftmüll-Papiere gut weiterverkaufen konnte. Als dann investoren fehlten, war auch das Papier nichts mehr wert.
Dann fingen die Banken an sich gegenseitig nicht mehr zu vertrauen. Es gibt eben Banken die mehr und andere, die weniger stark in diesen Geschäften involviert waren. Somit verlangten die Banken höhere Zinssätze und verschärften das Problem der Liquidität. Die Zentralbanken überall in der Welt sprangen ein und warfen mit Geld um sich, wie Confetti.  
Im Zuge der Krise senkte die Fed in den Vereinigten Staaten die Zinsen so dramatisch wie noch nie zuvor in der Geschichte. Dies hat Auswirkungen auf die Inflation. Man kann also sagen, dass die Inflation die wir beobachten eine Krisen-Steuer ist, oder zumindest so wirkt. 

  • Warum rettete die FED Bear Stearns ?

Als die massiven Zinssenkungen das nichts halfen, mußte die FED sogar die Bank Bear Stearns vor einem Kollaps zu retten. Investor Warren Buffet lehnte das Angebot Bear Stearns zu übernehmen ab, und so war die Übernahme durch JP-Morgen der einzige Ausweg. Eine Aufgabe der FED ist es nämlich, die Stabilität des Systems zu gewährleisten. Dies wäre aber binnen Tagen zusammengebrochen, wenn Bear Stearns nicht gerettet worden wäre. Innerhalb weniger Tage hätten Banken überall in der Welt Konkurs anmelden müssen. Millionen von Anlegern, Sparer und Investoren hätten mit ziemlicher Sicherheit fast alles verloren. 

  • Was unternahm die FED noch, um das System zu stabilisieren ?

Im Anschluß an die beinahe Pleite von Bear Stearns, errichtete die FED die Term Auktion facility, nach dem Modell der EZB. Sie nimmt die Papiere, die keiner haben will als Sicherheit und gibt den Banken dafür Geld, oder Schatzbriefe, die sogenannten Treasuries. US-Treasuries sind vom Staat garantiert und galten bislang als das Maß der Dinge in der internationalien Finanzwelt. Auf diesem Weg wurden große Mengen Geld in den Bankenapparat gepumpt. Als Folge gingen die Inflationswerwartungen in die Höhe.