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		<title>the financial crisis blog - analysis, predictions and news since 2007</title>
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		<description>The blog with the most accurate predictions. Latest Economic and business news and analysis</description>
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			<title>the financial crisis blog - analysis, predictions and news since 2007</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 23 Jun 2010 09:38:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Current status of world economic earthquake</title>
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			<description>Will the shocks following Lehman exceed levels of October 2008?</description>
			<content:encoded><![CDATA[The world economic situation is changing rapidly. Various indicators seem to indicate that we have reached pre-Lehman levels. Very concerning are indeed the signs from capital markets where a shrinking liquidity has not yet found a way to&nbsp;adjust price levels.
The world has now to dicount further risks, which investors seem to ignore&nbsp;in the hope that after three years of crisis thing will get better.&nbsp;It reminds one&nbsp;those great&nbsp;Alfred Hitchkock&nbsp;movies, where the suspense is build&nbsp;over time and then while the viewer is expecting the worst is allowed to decline slightly. Off course then the &quot;action&quot; starts&nbsp;as surprise which causes the shock effect to the viewer.
Investors now seem to&nbsp;start invest in&nbsp;markets&nbsp;which under normal conditions nobody would &nbsp;eventually consider as investment opportunity, such as the Australian housing market. Price increases over the last years of over 20% annual, reveal that there is an issue, but the argument is about the same as in other economies. &quot;The story will go on, for quite a while and chances that oneself get wiped out seem to be low&quot;
Looking at the risks we face globally I would state that the following ones are the most important ones to watch:
<ol><li>The BP-Oil spill, which seems to turn out to be of catastrophic large implications on the US economy, the price of oil, the food and water supply in the region and last but not least the environment.</li><li>The health of US finances is deterioating faster than the one of Greece. With Fanny and Freddy becoming an increasing liability and with a governmental budget which seems not to shrink at all.</li><li>Especially concerning for the US should be the Chinese strategy of decoupling just ahead of the G20. First concerns that the yuan appreciation will trigger a sell-off in US treasuries have been discussed.</li><li>The increasing number of military forces which are sent to the Persian gulf should make one concerned on potential scenarios, which could become unpleasant to world freedom.</li></ol>
]]></content:encoded>
			<category>Comments on Financial Crisis</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 09:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was getan werden muesste</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Und warum die Politik hierzu nicht bereit ist</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Wirtschaftskrise ist wieder auf dem Tisch. Hinzu kommen jetzt eine Staatspleitenkrise, die schon lange keine „Schuldenkrise“ mehr ist. Mit ihr geht&nbsp;ein erneutes Aufflammen der Bankenkrise einer und somit&nbsp;eine neue&nbsp;Finanzkrise.&nbsp;Wahrscheinlich wird&nbsp;diese&nbsp;im Zuge&nbsp;der kommenden Entwicklungen alle Papierwerte erfassen.
<span lang="DE">Wir sind wahrscheinlich leider schon am Ende der Fahnenstange angelangt. Der Untergang der Euro-Titanik läßt sich ebenso wenig verschleiern, wie der Status des angeschlagenen westlichen Währungssystems und des wirtschaftlichen Dilemmas. Basis all dieser Trends ist der US Dollar, der nach 30 Jahren seinen Status als Reservewährung inkrementell verliert. </span>Die Asiaten sind schon lange nicht mehr dazu bereit den Lebensstandard der westlichen Welt zu subventionieren. Ähnlichen Unmut sehen wir auch in Deutschland. Immer weniger Deutsche sind dazu bereit ineffiziente Länder mit billigen Krediten zu subventionieren, damit diese deutsche und nichtdeutsche Produkte kaufen können, die sich in der deutschen Heimat schon lange keiner mehr leistet, sei es aus Sparsamkeit&nbsp;oder aus&nbsp;gesundem Menschenverstand.
<span lang="DE">Um damit auch ein für allemal auch die bekannteste einfachste der Ausreden in das rechte Licht zu rücken: „Die Deutschen sind diejenigen, die am meisten von dem Euro profitiert haben.“ Wenn dem so wäre, dann hätte man nur den deutschen Konsumenten das gleiche Geld in die Hände drücken müssen, anstelle es im Ausland zu verteilen. Die daraus resultierende Binnennachfrage hätte durchaus die Nachfrage der ausländischen Konsumenten ersetzen können. Es ist natürlich durchaus schwierig wenn man nicht die exorbitanten Wachstumsraten wie in Spanien oder anderen ehemaligen Dritte-Welt-Ländern als Grund für Investitionen plausibel darstellen kann. Denn diese Länder wurden ja mit diesen Investitionen erst auf ein Niveau gebracht, dass sie sonst so nie erreicht hätten. Dabei ist Spanien durchaus ein Land, dass in Europa die wirtschaftliche Führung übernehmen könnte, wäre dem nicht die Kreativität seiner Bürger und die Einstellung und Umsetzung an der&nbsp;Arbeit dramatisch entgegengesetzt. In den letzen Jahren staunten meine spanischen Gesprächspartner immer wieder, als ich ihnen von 1€ Jobs und Lohnzurückhaltung erzählt habe. So etwas gibt es nicht einmal bei den vielen illegalen Ausländern, die die spanische Regierung päppelt. Es scheint fast so, als hat die Regierung aufgegeben in dem Versuch&nbsp;die fehlende Arbeitsmoral der eigenen Bürger auszugleichen. Doch dieses wird jetzt ebenso zum Problem für Spaniens Wirtschaft, wie die „Dutch-Disease“, die durch den Euro ausgelöst wurde.</span>
<span lang="DE">Wir müssen uns an diesem Punkt also eingestehen, dass das Modell Europa als eine Wachstumsstrategie jetzt einen Dämpfer erhält. Der einzige Ausweg hieraus kann nur sein, dass die Konkurrenz in Europa größer wird, sich also auch die PIGS-Staaten anstrengen müssen.&nbsp;</span>Sie müssen versuchen nicht auf der Lohnkostenebene sondern vor allem auf der Qualitätsebene zu konkurrieren. Nur so kann Europa wachsen! Der momentane Weg über Sparmaßnahmen und Deflation dieses Ziels erreichen ist vollkommen sinnlos. Hierbei vernichten wir nicht nur Arbeitsplätze in den schlechten Volkswirtschaften, sondern auch Motivation und Effizienz in den wenigen verbliebenen effizienten Volkswirtschaften, wie Deutschland. Der momentan vorgegebene Weg ist also eine Anpassung an die Schlechten, und nicht an die Guten. 
<span lang="DE">Zudem sind wir&nbsp;in Europa nicht isoliert und ebenfalls abhängig und involviert in den Kollaps des US Dollar Reserve Systems. &nbsp;</span>Dieser wird zwangsläufig das Weltbild des einen oder anderen auf den Kopf stellen. Schon seit Jahren frage ich meine Gesprächspartner immer wieder:“Wer sind denn die Chinesen der Chinesen?“ Denn China wird bald die Führung übernehmen und die westlichen Industrieländer sind dabei bisher nur Zuschauer. Das beste Anzeichen hierfür ist der Einbruch der US Geldmengenaggregate. Auch die US Wirtschaft ist im Kollapsmodus einer Hyperdeflation.
<span lang="DE">Was benötigen wir also für die Zukunft sollte die wichtigste Frage im Moment sein. Sie sollte den Blick vom nächsten Feuer, das man austreten möchte ablenken und darauf richten, dass es bald keinen Wald mehr gibt, wenn man sich nur auf einzelne Brandherde konzentriert. </span>
<span lang="DE">Für die Zukunft benötigen wir also zunächst ein stabiles Bankensystem, das vor allem nur der Wirtschaft dient nicht reiner Selbstzweck ist.</span>
<span lang="DE">Bis zu einer neuen Währung und einer Entscheidung wie es in Europa weitergeht benötigen wir eine mäßige Inflation. Die momentanen deflationären Maßnahmen führen nur zu einer Zerstörung von Arbeitsplätzen und Infrastruktur. Die hieraus folgende Depression kann nicht das Ziel einer Wachstumsstrategie sein. Schon gar nicht in der Konkurrenz mit Millionen gut ausgebildeter Chinesen und den Milliarden billiger, ungebildeter Chinesen. Wir benötigen also eine auf Effizienz beruhende Inflation, die nicht künstlich durch Geldmarktpolitik verzerrt wird, um Bildung und Motivation des Einzelnen zu fördern.</span>
<span lang="DE">Die Voraussetzung hierfür ist, dass wir auch mal ein oder alle Länder pleite gehen lassen müssen und diejenigen die Kosten tragen lassen, die für die Exzesse in der Finanzwirtschaft verantwortlich sind - also die Banken und ihre Manager. Erst dann wird Konkurrenzdenken wieder Einzug halten in das wirtschaftliche Gebaren. Momentan heißt aber Risikomanagement nichts anderes als Risikoverlagerung. Vom Bankvorstand auf das Unternehmen auf die Shareholders auf die Volkswirtschaft und somit letztendlich auf den Steuerzahler. Das kann natürlich noch eine Weile so weitergehen, aber es zerstört die Produktivität eines Landes zu Gunsten einiger weniger („unehrlicher Berater“).</span>
<span lang="DE">Das Argument der Finanzwelt ist die drohende Gefahr eines Finanzkollapses. Die Welt bleibt nicht stehen, nur weil es kein Geld mehr gibt! Sie bleibt stehen, weil dem Landwirt die Produktionsmittel fehlen, oder der Industrie die Rohstoffe. Solange man aber noch Produkte herstellen kann, die man tauschen kann, solange bleibt alles im grünen Bereich. Europa ist aber gerade dabei diesen grünen Bereich auszumerzen.</span>
<span lang="DE">Möchte man in Europa Beispiele und Zeichen setzen, so bedarf es einer konsistenten Zentralbankpolitik. &nbsp;</span>Es bedarf eben nicht einer gemeinsamen Fiskalpolitik, die dann die Kulturen und Vorteile der einzelnen Länder unterdrückt und standardisiert. Die Richtung der Zentralbank muss aber mit ihren Zielen stimmig sein und auch eingehalten werden. Dies war der Fehler der EZB am 11ten Mai. Sie wurde von Frankreich übernommen und fremdbestimmt. 
<span lang="DE">Das EU-Rettungspaket und die Garantien sind somit kontraproduktiv. Sie erzeugen nur weiteren Moral hazard bei den Banken. Wer den Euro auch nur für weitere zwei Monate am Leben halten will, der muss dieses rückgängig machen, ansonsten finden wir uns in Argentinien wieder. Das Land ist nach dem Ausverkauf aller Werte und dem Abbau von Arbeitsplätzen nie wieder auf die Beine gekommen. </span>
<span lang="DE">Alleine die EZB kann jetzt noch die Eurostaaten Staaten über Wasser halten. Doch auch das ist nicht sinnvoll. Eine Abwicklung einzelner Länder und das Risiko des eventuellen Aussetzens des weltweiten Finanzsystems wäre zwar schmerzhaft, aber sinnvoller. Es kommt ohnehin. Noch einmal drei Jahre lässt sich die Situation wahrscheinlich nicht mehr hinausschieben.</span>
<span lang="DE">Vielleicht aber macht es mehr Sinn für die Zeit nach dem Gau zu planen. Die Zentralbanken könnten Gold kaufen anstatt es zu verkaufen. Die Industrie könnte sich auf den Ausfall von Rohstofflieferungen vorbereiten anstatt die Preise in Papiermärkten abzusichern und dabei riesige Verluste anzuhäufen. </span>
<span lang="DE">Was wir aber momentan in Europa am dringenden brauchen ist der Wille zur Leistung. Hier ist die politische Führung gefragt. Erst wenn die politisch gewählten Vertreter den Bedürfnissen Ihrer &nbsp;</span>Auftraggeber nachkommen, und sie selbst mit Einschnitten und Leistung wie in Irland vorangehen wird dieses Ziel erreichbar sein. &nbsp;Das ist jedoch ein Wunschtraum und damit bleibt dieser weiterhin in weiter Ferne.]]></content:encoded>
			<category>Economy</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Predictions on the next six months</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Deflationary shocks will mark the new future of western economies</description>
			<content:encoded><![CDATA[As souvereigns can no longer bail out the system with borrowing, it is clear that the end of a currency life cycle is closing in. 
<ol><li><div>The EU most likely prepares for Greece insolvency</div></li><li><div>A haircut to greek bonds will be required in this case. Most likely is Greece to leave the Eurozone&nbsp;and the best option then would&nbsp;be to lower Greek interest rates to zero or to denote Greek Euro denoted debt in the new currency.</div></li><li><div>A deflationary shock is ahead, most likely starting in the US markets. </div></li><li><div>Commodities seem to be the best capital preservation option, but the downside risks are enormous as forced liquidation will most likely kick in in this case.</div></li><li><div>Currencies are risky assets as souvereigns all over the world have strechd the debt game to far.</div></li><li><div>China is decoupling and does not require exports to sustain growth</div><div></div></li><li><div>Tradig lessons learned: DO NOT BUY ANYTHING WHICH HAS an AAA rating!</div><div></div></li></ol>
<div><em>Timing:</em>&nbsp;I usually do not listen to&nbsp;Cramer who stated that the EU will go down the next 48 hours, or never. This is more or less correct. The next targets on the plate of speculators are Spain and the UK. Both getting under attack. Six months is the timeframe which should cover the coming events such as bond auctions and the Greek debt negotiation as well as the commercial real-estate bubble burst in the US.
(keep in mind this is not finacial advise, but rather an observation for discussion)</div>]]></content:encoded>
			<category>Prediction</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 May 2010 08:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Thema Währungsreform: Keine Zeit, um die Nerven zu verlieren</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Viele Nachrichten – falsche Fährten und keine Beweise</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Nach vielen Wochen des&nbsp;Diskutierens um&nbsp;eine eventuelle&nbsp;Währungsreform tauchten gestern die angeblich ersten Beweise auf! &quot;Beweise&quot;,&nbsp;die die genaue Vorgehensweise der Einführung der DM2 darstellen. Angekündigt wurden sogar Bilder der DM2, die diese Quellen aber&nbsp;bis heute&nbsp;noch schuldig blieben.</span>
<span lang="DE"><em>=&gt; In dieser Krise zeigt sich, dass&nbsp;es wichtig is, nicht nur Informationen zu haben, sondern&nbsp;seine Quellen auch zu verifizieren. </em></span>
<span lang="DE">Viele Internetseitenbetreiber tun dies jedoch nicht. Dies ist um so schlimmer, als Journalisten oftmals einfach von Blogs abschreiben, ebenfalls ohne die Informationen zu überprüfen. Nach Jahren der Desinformation durch die Medien nimmt man es mit der Hauptarbeit des Journalismus eben nicht mehr so ernst.</span>
<span lang="DE">Zurück zum Thema Währungsreform: </span>
<span lang="DE">So sehr ich mir dieses Szenario für die Eurozone wünschen würde, da es viele Probleme lösen würde, so sehr unwahrscheinlich ist es jedoch leider auch. Somit stellt sich dem &quot;virtuell vermögenden Bürger&quot; die immer schwieriger werdende Frage&nbsp;was zu tun ist. </span>
<span lang="DE"><em>=&gt; Durch die Verunsicherung und Fehlinformationen aller Seiten, ist dies nicht leichter geworden! </em></span>
<span lang="DE">Die Entscheidung <strong>was nun zu tun ist - ist noch schwieriger geworden</strong>. </span>
<span lang="DE">Um für sich selbst einen klaren Kopf zu erhalten, fragen Sie sich doch selbst: <em></em></span>
<span lang="DE"><em>=&gt; Seit wann haben Politiker in dieser Krise etwas gemacht, das wirklich Sinn macht?</em> </span>
<span lang="DE">Nicht einmal vor der wichtigen Wahl am letzten Wochenende ließ Frau Merkel von den Rettungsaktionen ab. Natürlich kann das Kalkül sein. Vielleicht möchte sie die Ausgangsposition Deutschlands verbessern? Aber mit größerer Wahrscheinlichkeit ist auch dies &quot;<em>Wunschdenken&quot;</em> meinerseits.</span>
<span lang="DE">Eine Wiedereinführung der DM mag zwar auch ich nicht ausschließen, aber<strong>&nbsp;noch weniger möchte ich mich von zweifelhaften Quellen leiten lassen</strong>.</span>
<span lang="DE">Wer nicht schon seit langem auf die momentanen Geschehnisse vorbereitet ist, der sollte sich doch auch<strong>&nbsp;jetzt nicht zu Panikreaktionen verleiten lassen</strong>. <strong>Vor allem stecken Sie bitte keine Menschen mit Panik an, die gar nicht verstehen was hier passiert.</strong> Denken Sie zum Beispiel auch an die&nbsp;&quot;ältere Dame&quot;, die in Ihrem Leben noch nie Gold und Silber gekauft hat und all ihr Erspartes&nbsp;auf (in)&nbsp;der Bank hat. Diese arme Person&nbsp;hat unter Umständen garnicht den Mut etwas zu tun! Dieser Typus Mensch findet sich im Ernstfall besser damit ab, dass plötzlich alles weg ist, als mit tagelanger Angst und Aufregung! Der Herzinfarkt ist hier wahrscheinlicher, als eine neue DM, die schon mehrmals angekündigt wurde, zuetzt für Ostern.</span>
<span lang="DE">Jetzt suchen eben diese Menschen nach einer Möglichkeit sich der Fehleinschätzung zum &quot;Market Timing&quot; nicht stellen zu müssen. Alle langen Wochenenden sind potentielle Gefahrenpunkte, an denen eine neue DM eingeführt wird! Dabei spielt es dann auch keine Rolle, dass man die Zeit dann nichteinmal nutzen will, und die Reform erst am Freitag ankündigt. <em>Dass allerdings wäre schon fast als Beweis zu bewerten, denn Politiker haben eben nur ein beschränktes Hintergrundwissen.</em></span>
<span lang="DE">Nun ist es im Leben so, dass man vorbereitet in etwas hineingeht oder eben blauäugig. Panik ist jedoch&nbsp;</span>sinnlos! Deswegen brechen zum Beispiel Aktien ein und aus genau diesem Grund verlieren Menschen Vermögen. Hätte man sich rechtzeitig mit dem realen Wert der Anlage beschäftigt, dann hätte man sich die Panik gespart. Vor allem aber hilft die Aufheizung der Stimmung nicht dazu bei, die Lage eventuell in den Griff zu bekommen. Diese stellt sich wie folgt dar:
<span lang="DE">Der Euro steht unter dem Angriff der US Investment Firmen und Heuschrecken. Doch noch versuchen sich Spanien und andere Länder gegen die Angriffe zu wehren. Auch wenn es aussichtslos erscheint, so sollte man nicht noch Öl ins Feuer gießen. <em>Vielleicht sollten wir diesen Ländern und deren Staatsbürgern eine kleine Chance einräumen.</em> Es kann zumindest nicht schaden, denn nach einem Übermaß an Solidarität der letzten Jahrzehnte macht dies praktisch keinen Unterschied mehr. </span>
<span lang="DE">Generell benötigen wir mehr Solidarität zwischen den europäischen Bürgern, denn die Politiker sind scheinbar schon solidarisch vereint. Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter rennen hier hinterher und lassen sich schon lange von den Regierenden an der Nase herumführen. Meines Erachtens nach sind vor allem die Gewerkschaften nutzlose, teure und ungemein gefährliche Instrumente, die in dieser Krise nichts getan haben, um weitere Bankenexzesse zu vermeiden. Dabei wäre es im Interesse der Arbeitnehmervertreter gewesen, diesen Blutsaugern das Handwerk zu legen.&nbsp;Somit gefährden sie&nbsp;sogar noch die Bestrebungen des einzelnen etwas zu verbessern, da sie letztendlich den Interessen der Staatsgemeinschaft zuwiderlaufen und auch die Informationslethargie der Bevölkerung weiter promoten. Aber lieber rennen die Menschen jetzt blind in Gold und Silber, aus Angst um eine neue Währung, als dass sie von ihren Vertretern mehr einfordern oder eben keine Beiträge mehr entrichten. Dabei wäre dies wohl langfristig die besser Wahl, denn sollte wirklich eine Reform kommen, dann wird sicher auch ein Goldverbot&nbsp;hinzukommen.&nbsp;</span>
<span lang="DE">Lassen Sie uns aber auch die aktuelle Sachlage nüchtern analysieren: </span>
<ul><li><span lang="DE">Der Dollar hat in den letzten Tagen fast 20% abgewertet (gegen Gold)</span></li><li><span lang="DE">Der Euro ist auf einer Berg und Talfahrt</span></li><li><span lang="DE">Es gibt viele Treffen von Zentralbänkern und Vertretern der EU, des IMFs und Investoren</span></li><li><span lang="DE">Irgendetwas wird demnächst passieren. Dies ist eindeutig. Die Frage ist also &quot;wann&quot; und &quot;was&quot;.&nbsp;</span></li></ul>
<span lang="DE">Market Timing ist unheimlich schwierig, sei denn man hat Insider Informationen. Sich aber von falschen Wahrscheinlichkeiten und zweifelhaften Quellen leiten zu lassen, dies liegt mir persönlich nicht. Dabei wären alle angeblichen Beweise einfach auf Herz und Nieren nachprüfbar gewesen. So hätte man ja einfach mal die Anzahl der Laster mit den angeblich neuen Banknoten filmen können! Heute, da jeder ein Handz mit Kamera hat, da gibt es Bilder von allem. Leider nur wenige Bilder von der DM2, oder ihren angeblich tausenden von Transporten. (Natürlich kann ich mich irren und man führt das Bargeld erst später ein, aber darum geht es eigentlich nicht.)</span>
<span lang="DE">Seit Jahren habe ich Menschen dabei geholfen, sich nach ihren Möglichkeiten auf die heutigen Geschehnisse vorzubereiten und immer wieder habe ich gesehen, dass Panik zu unüberlegten Handlungen führt. Doch wer einmal in eine Sackgasse gerannt ist, der muss dort erst einmal wieder herauskommen. Wer sich mit dem Euro auf der Bank bisher sicher gefühlt hat, der sollte dieses Gefühl auch weiterhin genießen, denn er hat sich bisher ja recht wenig mit der Realität des Geldsystems auseinandergesetzt. In Spanien machen sich die Menschen da garkeine Gedanken, obwohl&nbsp;ihr Geld&nbsp;im Leben schon oft abgewertet wurde! </span>
<span lang="DE">Natürlich kann man schon nervös werden, wenn plötzlich alle ins Gold und Silber rennen. Doch sollte man auch seine Quellen stets verifizieren. So gibt es kaum Photobeweise für die angebliche DM. Auch die Polizei und die Banken verkünden eine gewisse Normalität. Heute wird dann auch noch der Bundesbankpräsident als Nachfolger für Jean-Claude Trichet erwogen. Besser kann es eigentlich für Deutschland kaum laufen, zumindest kurzfristig.</span>
<span lang="DE">Aber ganz klar hat der Euro an Attraktivität eingebüsst. Dies war dringend notwendig, um eine Anpassung des US Dollars zu ermöglichen. Das internationale Währungssystem steht auf wackeligen Beinen und nur eine gemeinsame Abwertung hilft die Stabilität noch eine Weile aufrecht zu erhalten.</span>
<span lang="DE">Sollte am Ende des Tages wirklich eine Währungsreform durchgeführt werden und die DM2 oder was auch immer auftauchen, dann ist auch das nicht der Untergang. Es ist nur ein kleiner weiterer Schritt in dieser Krise in der die Vermögen der tatsächlichen Leistung der letzten Jahrzehnte angepasst werden. </span>
<span lang="DE"><strong><span lang="DE">Wenn Sie wirklich noch etwas tun wollen</span></strong>, dann gehen Sie noch einmal einkaufen! <strong>Kurbeln Sie die Wirtschaft an und nicht nur die Finanzwirtschaft. </strong>Dies ist für alle Krisenszenarien die beste und sicherste&nbsp;Möglichkeit Ihr Geld doch noch für sich selbst auszugeben!</span>]]></content:encoded>
			<category>Comments on Financial Crisis</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 May 2010 18:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Financial Armageddon was only hours away</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>May 10 2010 – Nearly another collapse of financial System </description>
			<content:encoded><![CDATA[Yet another crash in the financial system was delayed only by the decisive action of European politicians and European central banks. With the decision to print money at an accelerated speed, they tried to at least close the leaks in European and especially French banks.
The French banking system was on the brink of collapse by Sunday night and only the decisive action saved the banks and French state from collapse. 
We already noticed the concerted action against France in the CDS market quite some weeks ago. Last weekend France became illiquid. This was a logical reaction to the silly idea that Governments and states would be able to manage financial markets. The opposite is the case. States have to borrow from these markets, but not to tell them what to do.
The last attempt to rescue Greece diverted the attraction of Speculators onto the Euro-zone as a whole. Short positions on the Euro threatened a capital flight from governmental and private securities. There was no other way to act as the promise of printing money at faster rate than it was withdrawn from European capital markets. (I outlined the deflation long time ago as one of the most critical factors to look at)
With the decision to print money, the Eurozone has engaged in a last stand poker game bluff. Nobody really believes it, but at least the banks are saved for the moment of time. How long this moment will last depends on the fact if speculators now will focus their energy on Britain as the next potential victim, before they again attack Europe.
Today’s news that the rating agencies will revalue the ratings for Portugal and other European member states show that they will eventually will do both at the same time.
There is no way out, only a new currency.]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 May 2010 15:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Letzte Hoffnung auf Gerechtigkeit (Bundesverfassungsgericht) knickt ein und ebnet den Weg zur Enteignung deutscher Sparguthaben</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Rette sich wer kann</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">In seiner Begründung die Klage gegen den Griechenland Bail-out nicht zuzulassen sagt das BuVerfG. dem Sinne nach etwa: „Die Politiker werden schon recht haben, mit dem was sie da tun“.</span>
<span lang="DE">Das der Bail-out entgegen den Maastricht Kriterien ist, scheint das Gericht also nicht zu stören. Ebenfalls nimmt man nicht zur Kenntnis, dass die Hilfen an Griechenland nur von Deutschland gezahlt werden, denn im Text steht, dass diese Darlehen nur gewährt werden, wenn die eigenen Zinsen auf Anleihen unter den an Griechenland zu gewährenden Zinsen sind.</span>
<span lang="DE">Letzten Endes erwartet man auch keine Rückzahlung, denn die Schulden werden als Junior Debt, also nachrangig betrachtet. Somit werden erst alle anderen Ansprüche gegen Griechenland im Falle eines Bankrottes bezahlt. Der deutsche Steuerzahler zählt dabei dann wohl nicht mehr zu denen, die etwas erhalten.</span>
<span lang="DE">Die Freiheit und das Eigentums der Bürger galt bisher in Deutschland als noch halbwegs geschützt. Ab jetzt hat sich das geändert. Interessant wird es jetzt, wenn die EU Politiker die Notstandsgesetze aus dem Lissabon Vertrag zum EU Länderfinanzausgleich heranziehen.</span>
<span lang="DE">Vielen Dank liebe Verfassungsrichter, dass Sie diesen Unsinn mitmachen. (Ich hatte damit ja fest gerechnet)</span>
<span lang="DE">Lieber Leser,</span>
<span lang="DE">Sie sollten sich hier nicht ärgern. Aus meiner Sicht kann man fast garantieren, dass Griechenland in absehbarer Zeit aufgibt. Bis dahin sollten Sie sich gedulden und bei der ersten Stunde Arbeit jeden Tag einfach daran denken, dass Sie diese Stunde ganz besonders hart für Angelas Diäten arbeiten. Bei der zweiten Stunde daran, dass Sie für Europa und Rompuy arbeiten, dann je eine Stunde Rehn, Barroso, Zapatero.</span>
<span lang="DE">Wenn Sie dann Ihre letzte Arbeitsstunde anfangen dürfen Sie etwas langsamer machen. Diese ist dann nur für Sie und Ihre Familie! – „Freiheit die ich meine“</span>]]></content:encoded>
			<category>Financial Crisis</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 08 May 2010 13:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Angela Merkel: „Wir schützen das Ersparte unserer Bürger“</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt warum die Notwendigkeit besteht, den Bürger zu enteignen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Im <link http://www.tagesschau.de/inland/griechenland678.html - external-link-new-window "ARD Interview mit der Kanzlerin">Interview</link> erklärt Merkel, was mit Griechenland passiert, aber nicht mit Deutschland.</span>
<span lang="DE">Steigende Gebühren. Häuslebauer, die keine Kredite mehr erhalten. Hart arbeitenden Menschen, denen kaum etwas übrig bleibt. Dies ist die Realität der Merkel Regierung. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang am Ende eines Zinseszinssystems. </span>
<span lang="DE">Merkels Satz könnte auch so gedeutet werden:</span>
<ul><li><span lang="DE">Wir Schützen das Ersparte unserer Bürger vor diesem, so dass wir es besser wegnehmen können</span></li><li><span lang="DE">Als Politiker kürze ich lieber das Nettogehalt der kleinen Menschen als meine Diäten</span></li><li><span lang="DE">Wenn Geld nach Griechenland fließt, dann bricht das System etwas später zusammen</span></li><li><span lang="DE">Das Ersparte unserer Bürger gehört in Bankerhände</span></li><li><span lang="DE">Gut wie ICH die Boni der Banker gerettet habe</span></li><li><span lang="DE">Die Bankentransaktionsabgabe wird die tolle neue Steuer, mit der wir das Geld der Bürger abschöpfen</span></li></ul>
<span lang="DE">Denn jetzt verschenkt die Bundeskanzlerin das Geld Ihrer Bürger, und in der Konsequenz werden auch die Deutschen noch stärker zur Kasse gebeten. Mit den Krediten für Griechenland wird auch Deutschland die Schwierigkeit erfahren, Kredite aufzunehmen. Somit werden Kredite für Unternehmen, Städte und Gemeinden teurer und in der Folge die Kosten für den kleinen Mann auf der Straße.</span>
<span lang="DE">Das Merkelsche Rettungspaket unter dem Schutzmantel des neuen EU Länderfinanzausgleichs wird sich in den nächsten Monaten in den Brieftaschen der Bürger als neue Steuer wiederfinden.</span>
<span lang="DE">Wieder einmal sind es einige, wenige Banken und gerade die unfähigen Bankiers, die hier durch die Griechenland Rettung profitieren. Wenn Kalifornien pleitegehen darf, dann darf das auch Griechenland. &nbsp;</span>Mit dem Rettungspaket wird noch mehr Intransparenz geschaffen, also genau das Gegenteil von dem was an den Märkten benötigt wird. Somit dürfte der Euro weiterhin unter Druck bleiben.
Eine direkte Hilfe für die in Bedrängnis geratenen deutschen Banken wäre ehrlicher und besser gewesen, aber zugegenener Maßen politisch schwer durchsetzbar. Daher blieb Merkel garkeine andere Möglichkeit, als die rettung der Griechischen Verhältnisse mit deutschem Steuergeld.]]></content:encoded>
			<category>Comments on Financial Crisis</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 May 2010 07:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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