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		<title>the financial crisis blog - analysis, predictions and news since 2007</title>
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		<description>The blog with the most accurate predictions. Latest Economic and business news and analysis</description>
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			<title>the financial crisis blog - analysis, predictions and news since 2007</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 11:34:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Der Euro ist tot – Die Ermordung eines Erfolgsmodells </title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>

Die europäische Idee und der Euro gehen momentan verschiedene Wege. Die heftigen Diskussionen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Diskussionen und Talkshows mit Wirtschaftswissenschaftlern kommen immer zum gleichen Ergebnis. Das Ende der Währungsunion in seiner jetzigen Form ist greifbar nahe und wirkliche Auswege aus diesem Desaster gibt es nicht. </span>
<span lang="DE">Vor Jahren schon warnten die Euro Kritiker, dass die Zeit der Bewährung auch für den Euro anbricht. Während der Wachstumsphase waren die Bedürfnisse der Länder nicht zu unterschiedlich, doch jetzt ist das anders. Es gibt schwache und starke Wirtschaftsräume in der Eurozone, und eben diese Unterschiede bedürfen einer unterschiedlichen Finanz- oder Geldpolitik. Die gemeinsame Geldpolitik wäre durchaus möglich gewesen, solange man sich konsequent an seine Vorgaben gehalten hätte. Somit hätte es nicht soweit müssen. Der Wendepunkt für den Euro ist jetzt erreicht und auf das Verschulden seiner Kontrolleure zurückzuführen. </span>
<span lang="DE">Der Euro wurde leichtfertig aufs Spiel gesetzt, von seiner Zentralbank und seinem Währungskommissar. In den Verträgen war nicht ohne Grund klar geregelt, dass Eurostaaten ihre Defizite unter drei Prozent halten müssen. Die massive Ausweitung der Defizite über diese Grenze hinaus wurde aber zunächst erst durch die Niedrigzinspolitik der EZB möglich. Diese richtete sich seit 2007 an den Bedürfnissen der großen Euroländer aus, deren Banken pleite waren und durch Umverteilung von arm nach reich gerettet wurden. Die EZB greift seit 2007 aktiv seinen Bürgen in die Tasche und ist treibende Kraft dieser Umverteilung. Dies merken vor allem die vielen mittelständischen Unternehmen und Selbständige, die unter der von der Zentralbank generierten Deflation leiden.</span>
<span lang="DE">Doch das Hauptverschulden liegt bei dem Spanier Joaquim Almunia. Er hätte als Währungskommisar schon längst Defizit Verfahren gegen mehrere Staaten einleiten und auch durchführen müssen. Doch hat er &nbsp;</span>dies nicht getan. Kein Land hat jemals wirklich auf Geld aus dem Euro-Säckel verzichten müssen, obwohl viele Länder die vertraglichen Vereinbarungen nicht einhielten. Die Folge war eine Ausweitung der Defizite weit über die vertraglich geregelten Limits. Somit hat man schon in der Vergangenheit den Verträgen zur europäischen Währungsunion einen empfindlichen Stoß versetzt. Die Glaubwürdigkeit wurde nach und nach aufgeweicht. Aber man soll sich nicht täuschen, auch Deutschland trägt hier gravierende Schuld, denn die Diskussion um die Aufweichung der Maastricht Kriterien wurde von Deutschland angestrebt und umgesetzt. Die Stabilität und das Vertrauen in die gemeinsame Währung wurden seit Jahren ausgehöhlt. 
<span lang="DE">Jetzt wird vor allem in den momentan zelebrierten Talkshows eines offensichtlich. Wirtschaftswissenschaftler sind sich beim Euro wundersame Weise einig. Die drei Optionen zur Lösung des „Griechenland Problems“ sind alle tragisch. Die einzige Option, der Verkauf griechischer Vermögenswerte, wie Inseln, etc. ist politisch schwer durchsetzbar.</span>
<span lang="DE">Somit wird es zu einer Auflösung der europäischen Währungsunion kommen. &nbsp;</span>Entweder durch weitere Aufweichung des Euros mittels illegaler Rettungsaktionen oder durch einen Eurobond. Auch die Diskussion um einen Währungsfond ist für Europa als Ganzes schädlich, denn so ein Fond macht wirtschaftlich keinen Sinn. Er dient nur den starken Euroländern als eine zusätzliche Machtplattform. Dieses werden sich die kleineren Länder aber nicht gefallen lassen.
<span lang="DE">Die schwierigste, aber sauberste Lösung wäre der Austritt Griechenlands aus der Eurozone. Sofort nach dem Austritt würden aber auch andere Länder in der Eurozone fallen. Der Euro würde rapide an Wert verlieren und die Zone auseinanderbrechen. Dies hätte bürgerkriegsähnliche Zustände in vielen Euroländern zur Folge. Übrigens ist dies auch für den Fall eines griechischen Sparprogrammes zu erwarten. Diese Maßnahme würde eine Depression in Griechenland herbeiführen, obwohl das Land eigentlich wirtschaftlich gut dasteht. Es ist nur unfähig, seine Steuern einzutreiben. Die aus dem Sparen entstehenden deflationären Schocks würden sich in Wellen von Griechenland über die ganze Eurozone hinweg ausbreiten und den Euro ebenfalls in Gefahr bringen.</span>
<span lang="DE">Wie gesagt, alle Optionen sind schlecht, denn Europa wird nicht die politische Kraft haben, sich aus dieser Situation mit Anstand und Integrität zu befreien. Es steht für die Volkswirtschaften zu befürchten, dass ein langsamer Tod der Währungsunion bevorsteht. </span>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 11:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Griechenland – Wird jetzt wieder alles gut?</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>NEIN</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Investoren scharen sich um die neue 10 Jahre Anleihe der Griechen. Sie wissen wahrscheinlich genau, dass Griechenland niemals unter normalen Umständen seinen Verpflichtungen nachkommen wird. Das weiß man von vielen Staaten, Griechenland ist nur momentan im Fokus.</span>
<span lang="DE">Was hier gespielt wird ist also nichts anderes als billiges Geld zu 0% von den Zentralbanken zu nehmen und 6.47% Zinsdifferenz einzustreichen. Kurzfristig sieht das nach Gewinn aus. Das mittelfristige Risiko wird man über SWAP Geschäfte absichern. Anders ausgedrückt, man hält eine Position, und übt einen verdeckten Kauf aus. Der Herausgeber der Kreditausfallversicherung hat dann also den schwarzen Peter. Dies spiegelt sich ebenfalls im Preis der Versicherungen wider. Während die Staatsanleihen ein klein weniger Rendite bringen, als noch vor ein paar Wochen, so sind die SWAP Sätze leicht erhöht. Das Risiko ist also beim SWAP Händler.</span>
<span lang="DE">Nun, auch dieses Risiko ist abgesichert. Entweder man kauft SWAPs direkt von einer volkseigenen Versicherung (wie zum Beispiel AIG, HRE, etc.) oder man kauft es bei einer Bank. Die ist ja ebenfalls über den Staat abgesichert.</span>
<span lang="DE">Die Banken machen also Gewinne mit den griechischen Anleihen, komme was wolle. Solange die Staaten in der Eurozone noch Geld haben wird das gutgehen.</span>
<span lang="DE">Als nächstes wird man dann Griechenland für die nächsten vier Wochen retten. Man erkauft sich Zeit. Das macht man übrigens schon seit Jahren. Der wirklich wichtige Zeitpunkt für Griechenland ist im April. Ob dann die Bonds sich immer noch so gut verkaufen, bleibt fraglich. Das Geld, was man jetzt einnimmt wird vielleicht bis dahin reichen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass man dem Beispiel Islands folgt. Da gaben hochrangige Politiker und Manager ihren Freunden und Bekannten im Ausland noch einmal schnell Kredit, bevor der Staat bankrott anmeldete.</span>
<span lang="DE">So ähnlich wird es wohl auch diesmal laufen. Korruption ist in der Presse häufig mit dem Wort Griechenland zusammen zu lesen. Da sollte es einen wundern, wenn die bestehenden Netzwerke nicht ebenso handeln wie in Island. </span>
<span lang="DE">Natürlich kann man sich auch durch Inflation entschulden. Es sieht alles fast so aus, als wäre das der Plan. Die EZB offeriert momentan noch niedrige Zinsen. Die Staaten können sich also noch einmal bedienen, am kostenlosen Geld. Sollte die EZB ihre Zinssätze anheben, dann wird der Inflation Anschub geleistet. Das wäre das Signal auf das so viele Menschen schon lange warten. Die Inflation würde sehr rasch außer Kontrolle geraten. Einstellige Inflationsraten werden dann nur noch ein Wunschtraum bleiben.</span>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 13:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der nächste EZB Präsident kommt wahrscheinlich von Goldman Sachs</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Zur Zeit herrscht ein Streit um den Vorsitz der EZB. Dieser wird wahrscheinlich an den aus Italien...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Eine Investment Bank bestimmt scheinbar fast alles, was in der Wirtschaft passiert. Goldman Sachs ist nicht nur eine der mächtigsten Investment Banken, sondern auch eine Schmiede für Elite-Positionen. So war nicht nur der frühere US Finanzmisnister Hank Paulson sondern auch EZB Ratsmitglied Mario Draghi bei Goldman Sachs beschäftigt. </span>
<span lang="DE">Die früheren Beschäftigungen lösen dabei immer wieder Unwohlsein der Bürger aus. So kam Paulson in den Verdacht, seinen ehemaligen Arbeitgeber zu begünstigen.&nbsp;</span>Bei der Bankenrettung in 2008 musste er dann sogar darum ersuchen, legale Barrieren hierfür aus dem Weg zu räumen. &nbsp;Denn eigentlich war es ihm untersagt Geschäfte mit Goldman zu tätigen. Zur Rettung der Allgemeinheit musste aber auch Goldman Geld und bestimmte Sonderrechte (zum Beispiel eine kommerzielle Bankenlizenz) ohne Gegenleistung erhalten.&nbsp;All dies wurde dann vor dem Kongress in Länge besprochen, aber an den Tatsachen ändert es nichts. (Pikant ist übrigens der Fakt, dass Goldman das geld grosszügig zurückgegeben hat, aber die Bankenlizenz behalten will.)
<span lang="DE">Es sieht so aus, als hat Goldman seine Arme in alle Bereiche des wirtschaftlichen Lebens ausgestreckt. Es gibt kaum Spitzenleute aus der Finanzwirtschaft, die nicht von Goldman kamen, so scheint es. Ob dies reiner Zufall ist? Sicherlich ist es aber so, dass es ein ideales Netzwerk von ehemaligen Goldman Mitarbeitern gibt. Viele Munkeln, ein inoffizielles Netzwerk, in dem sicherlich nicht nur Informationen wie Kochrezepte ausgetauscht werden, doch bestätigt hat dies bisher niemand. Es ist aber anzunehmen, dass ein und der selbe Arbeitgeber zwischen Menschen eine Art&nbsp;Zusammengehörigkeit schafft.&nbsp;</span>
<span lang="DE">Beunruhigend ist nur, dass Hank Paulson kein besonders glückliches Händchen bei der Rettung des Staates hatte. Seine Geldgeschenke an die Banken haben das Problem der Krise nur aufgeschoben. Gelöst ist&nbsp;all dies&nbsp;bisher nicht.</span>
<span lang="DE">Wenn Mario Draghi die Wahl zum EZB Präsidenten gewinnt, dann stellt sich die Frage, wie er mit der Griechenland Frage umgeht, denn schließlich hat sein alter Arbeitgeber der Regierung beim Mogeln geholfen. </span>Auch muss man sich fragen, ob die Geldmenge dann nicht noch weiter nach amerikanischem Vorbild ausgeweitet wird. Dies wäre das Ende der deutschen Wirtschaftsphilosophie.
<span lang="DE">Natürlich gibt es auch Kritikpunkte an Weber. Er hat zum Beispiel als Falke im EZB Rat die Zinsen nicht schon frühzeitig stark abgesenkt, sondern im Gegenteil erhöht. Lucas Zeise von der FTD kritisiert dies, aber ohne Daten zu nennen. Das kann selbst der dämlichste Blogschreiber, da braucht man nicht extra einen Kolumnisten zu bezahlen. Die FTD scheint mir hier wieder einmal einen amerikanischen Standpunkt einzunehmen.&nbsp;</span>
<span lang="DE">In Wahrheit ist es aber so, dass Weber die deutsche Wirtschaft vor einem Kollaps gerettet hat. Das zeigen die Daten. Die hohen Importpreise von Öl und Commodities wurden durch den höheren Eurokurs in 2007/8&nbsp;begünstigt. Die deutsche Exportwirtschaft hätte zu dieser Zeit ohnehin stark unter den Verschiebungen am Markt gelitten. Hätte die EZB die Zinsen gesenkt, dann wäre es in Folge zu dramatischen deflationären Schocks gekommen. (Hier glauben viele irrtümlich, dass dies sofort Inflation auslöst) </span>
<span lang="DE">Die hohen Zinsen haben zudem Fehlspekulationen der Wirtschaft verringert. Das Problem war ja gerade eine Überhitzung der Wirtschaft. Insbesondere eine zu starke Exportausrichtung der deutschen Wirtschaft. Mit der Zinspolitik der EZB wurde einiges erreicht:</span>
<ol><li><span lang="DE">Wurde die spanische Immobilienblase angehalten. In Folge der dann folgenden niedrigen Zinspolitik kam es nicht zum Platzen, sondern zum bisher langsamen Abbau der Blase</span></li><li><span lang="DE">Deutsche Exporte wurden leicht abgeschwächt, die Wirtschaft konnte sich also besser auf die Herausforderungen der Krise einstellen</span></li><li><span lang="DE">Lagerbestände wurden abgebaut. Dies ist besonders wichtig, da hohe Lagerbestände in Krisen Deflation und Supply-Destruction auslösen.</span></li><li><span lang="DE">Floß Kapital in die Eurozone, da die&nbsp;Währung als stabil angesehen wurde. Das Gegenteil erleben wir jetzt, da wir eine Niedrigzinspolitik haben!</span></li><li><span lang="DE">Hat es Ländern wie Spanien die Grenzen gezeigt. Die spanischen Banken fingen zum Beispiel in 2007 an das amerikanische Modell&nbsp;zu kopieren und Schrottanleihen bei der EZB zu parken. Im Tausch gegen Euros.&nbsp;</span></li></ol>
<span lang="DE">Im Endeffekt haben die Falken in der EZB genau das getan was getan werden musste, um&nbsp;das abzuschwächen, wofür&nbsp;Deutschland (in der FTD) immer kritisiert wird. Sie haben den Export leicht zurückgestuft und Bedingungen für das Ankurbeln der heimischen Wirtschaft geschaffen. </span>
<span lang="DE">Nun, was lernen wir aus der Diskussion um die EZB? Wenn man heutzutage noch todsichere Tipps geben kann, dann heißt dieser Tipp JPMorgan oder Goldman Sachs. Dies sind die Firmen bei denen man arbeiten sollte. </span>]]></content:encoded>
			<category>Financial Crisis</category>
			<category>Politik</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 15:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Entrepeneur Guru Kenneth Morse “You need Cashflow”</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Entrepreneur legend and MIT Professor Ken Morse prepared students at Barcelona Business School...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ken, who was so kind to send me a personal invitation to join his first lecture at ESADE, surprised me by stating very clear an concise the changed conditions and environment&nbsp;for entrepreneurs.&nbsp;
Ken sees the crisis offering excellent chances and a much better environmental conditions&nbsp;for entrepreneurs than the &quot;normal times&quot;, years ago. That exactly matched my way of perceiving the world. However, I found it remarkable&nbsp;to hear that&nbsp;he recommended moving on without Venture Capital as long as someone could, for a couple of reasons.
The question to &quot;raise VC capital or not&quot; was raised by a young entrepreneur. The VC environment in Spain is quite different from the rest of the world. Ken, who earlier recommended making a good VC case and seizing chances with VC’s early on, stated some of the issues of taking VC money at this moment of time. His argument to wait therefore was based on a mixed set of factors. 
First of all, the Spanish VC environment&nbsp;is very diverse,&nbsp;and the risk for some entrepreneurs to focus to strong on the money side could block future business expansion, as the VC would attribute little to the business or even block the business from making business with certain customers.
Secondly Cash flow and job security should have a higher priority that entrepreneurial spirit. Very rarely I have heard this line spoken out as clear at a business school. Ken recommended to hold and utilize the current job to jumpstart the business and to move slowly not hasty. That also matches my experience. Once an entrepreneur in Europe jumps&nbsp;onto a new business bandwagon, his network, his cash flow and his perspectives changes rapidly. 
Third, he was adamant about having a first customer, which is absolutely necessary. While&nbsp;during the internet boom all you needed to have was a good idea, you now need to have good customers first. The customer is the missing link, which obviously many start-ups do not have in their portfolio. The time to find the customer and to adapt to his real needs is now becoming a critical factor during this crisis.
All in all chances for Entrepreneurs are high, but nevertheless one should understand that the environment changed. VC money can be an accelerator, but only if the basic requirements of business are diligently met. &nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Investing</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 06:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wie Sie den Griechenland Bail-out für sich nutzen können</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Von den Banken lernen, wie man Risiken aufbaut, um Regierungen zur Umverteilung zu zwingen</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE">Der Griechenland Bail-out kam nicht unerwartet. Diejenigen, die sich hier richtig positioniert hatten, konnten in den letzten Monaten enorme Gewinne erzielen. Vor allem die deutschen Banken hatten die Staatsschulden der PIIGS Länder gekauft, nachdem die Zinssätze wegen des &nbsp;</span>angeblich gestiegenen Risikos des Staatsbankrottes explodiert waren. 
<span lang="DE">Was kann man als Geschäftsmann von den Banken lernen?</span>
<span lang="DE">Die Banken forcierten zunächst das Risiko Griechenlands und die Folgen für die Eurozone. Die Zinsen auf Griechische Staatsanleihen brachten somit extreme Gewinne von etwas mehr als 7 Prozent. Im Gegenzug dazu haben die europäischen Banken &nbsp;</span>immer noch mehr als 400 Millarden Euro zinsgünstige Darlehen der Zentralbank, oder konnten sich Geld zu fast Null Prozent am Markt leihen. Um zu verstehen, wie man als Privatanleger oder Executive mit seiner Firma von den gegebenen Chancen profitiert, muss man die Dynamik der Umverteilung von arm nach reich erkennen und für sich nutzen: 
<span lang="DE">Die Schritte sind sehr einfach. </span>
<span lang="DE">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Zunächst sucht man sich ein williges Opfer (Bank/Firma/Land) aus</span>
<span lang="DE">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Hilft man dem Opfer dabei seine Bilanzen zu frisieren (GS)</span>
<span lang="DE">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Zum gegebenen Zeitpunkt lanciert man die Nachricht, dass es schlecht um das Opfer steht</span>
<span lang="DE">4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Man positioniert sich weiter gegen das Opfer durch Leerverkäufe. Dies kann innerhalb von vier Wochen nach Erklärung an die Politik geschehen. Diese braucht diese vier Wochen um sich von der überraschenden Entwicklung an den Märkten überzeugen zu lassen. Dies sind ebenfalls vier Wochen, die uns zum handeln zur Verfügung stehen.</span>
<span lang="DE">5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Der Wert der existierenden Anleihen auf das Opfer fallen. Man schreibt die Verluste von der Steuer ab.</span>
<span lang="DE">6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Neuauflagen von Anleihen bringen enorme Zinsen. Man kauft neue Anleihen mit &nbsp;</span>7% Verzinsung und leiht sich zu Null Prozent Geld vom Staat, um die Anleihen zu bezahlen. Staatsanleihen sind besonders interessant, da sie weitere Vorteile bei der Geldschöpfung bieten. 
<span lang="DE">7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Das Risiko des Defaults ist nun wirklich hoch. Die meisten Marktteilnehmer haben jetzt ebenfalls auf einen Bankrott gesetzt. Die Risikoversicherungen, die von den Banken verkauft werden sind jetzt extraorbitant im Preis gestiegen. Im Falle Griechenlands lagen die Kosten für eine Versicherung von 10 Millionen Euro Staatsanleihen bei einer halben Millionen Euro.</span>
<span lang="DE">8.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Man zwingt die Politik eine Garantie auf die Anleihen des Opfers abzugeben, oder das Risiko kurzfristig zu mittigeren. </span>
<span lang="DE">9.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Zinsen auf neue Anleihen des Opfers fallen wieder. Die existierenden Anleihen steigen im Wert.</span>
<span lang="DE">10.&nbsp;&nbsp; </span><span lang="DE">Das Risiko liegt nun bei den Steuerzahlern der Länder, deren Regierungen sich an der Rettungsaktion beteiligt haben.</span>

<span lang="DE">Diese Dynamik können wir immer wieder beobachten. Die Politik lenkt so bereitwillig in die Forderungen der Großbanken ein, dass man annehmen kann, hier liegen feste Bande zugrunde. </span>
<span lang="DE">Besonders interessant im Falle des Eurozonen bail-outs für Griechenland ist die Tatsache, dass die Banken die Politik zu eindeutig illegalem Handeln bewegen konnte, denn eine Rettung eines Eurozonen Mitglieds war eindeutig vertraglich verboten, da die Konsequenzen für die weniger informierten Bürger schrecklich sind.</span>
<span lang="DE">Um von den geplanten Aktionen der Grossbanken profitieren zu können, muss man dieses Vorgehen verstehen und erkennen können. Die Möglichkeiten hiervon zu profitieren sind extrem vielseitig. Vor allem aber ergeben sich neue Chancen für Unternehmer.</span>]]></content:encoded>
			<category>Comments on Financial Crisis</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 08:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Greece forces the US to raise interest rates in an emergency action</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>How Sovereign debt and currency crisis determines monetary policy</description>
			<content:encoded><![CDATA[An interesting question was raised recently, which in part is answered by the FED latest move to raise the discount rate by 25 basis points. The question was “How could the US be threatened to default, if its central bank can print unlimited amounts of money?” 
The media will argue that the FED move will be a reaction to one of those situations:
<ul><li>The economy recovered and the rate rise takes excess liquidtity away</li><li>The rate rise was a reaction to aggressive monetary contraction policies in Australia, China and other areas in the world.</li></ul>
All of the above sounds good, but none is the main reason why the FED had to tighten monetary policy. If, any of the above considerations would have played a role, then the FED would most likely have chosen this action in an ordinary meeting and not on a Thursday, out of meeting schedule.
Reality shows that the US had extreme deleveraging in financial and debt products. Inflation recently picked up again as the <em>Berninger Report US</em> shows.The spike in Inflation would have itself manifested very fast in Consumer prices, within the coming months, so the FED had to react to this shift from deleveraging to inflation and&nbsp;to mitigate the medium term risk of running into hyperinflation within a too&nbsp;short period of time. 
The inflation was caused by the global imbalances in the currency markets, which can be attributed to the fact that the FED had engaged in using monetary policy tools to buy up large parts of the available tools at the markets, such as Mortgage securities, treasuries and other securities, eventually even stocks. The consequence was excess Dollar liquidity in the markets, looking for a way to be invested. But the real issue was that the low interest rate policy, which was required to keep treasury rates low, became a threat to the FED itself and started to crowd out investments into treasury bonds. 
Investors (mainly large banks) from all over the world had a great chance to borrow at basically zero interest rates Dollars and to invest it in foreign sovereign debt, such as Greek bonds. 
The spreads became recently even more interesting, after investors realized that the risk of Greece leaving the Euro zone was increasing and that it eventually could default. Within a week, Credit default swaps cost rose to nearly half a million Euro for insuring 10 million of “Greek bullshit bonds”. &nbsp;Now, this became a very attractive deal for especially large banks. They were provided with the opportunity to borrow risk free Dollars, invest it in Euros and get a 6 to 7 percent interest rate difference. A perverse ponzi scheme, as the banks shifted risk of Greek bonds defaulting to the European taxpayer. The banks holding the debt will be considered to be too big to fail, and so they are bailed-out yet another time.
The bail-out discussion which was triggered by playing in the currency swap markets against Greece, Spain, Portugal and Italy. Positions in the Swap markets betting against the Euro currency summed up to nearly 8 billion Euro, which is however small if you consider the daily traded amount of currency or the 500 billion Euro of Mediterranean debt outstanding. Nevertheless, European Politicians had to react or the Euro would have collapsed within weeks. 
They came to rescue the banks, not Greece. So they most likely have provided guarantees to Greek bond holders, while forcing Greek politicians to implement measures, which they will fail to implement. 
Greece therefore will fall victim to Bankers and its own greed and denial. 
This game however was diverting too much of the US liquidity resources into foreign securities. The risk free investment into e.g. Greek debt products was much more attractive than to invest in treasuries. Therefore the FED had to react and create an increased incentive to invest into the US. 
This step was required ahead of a worsening Greek and therefore worsening sovereign debt situation. It had also to be done before banks come under increased pressure.
The FED therefore reacted to the huge imbalance in global currency markets, which are representing one of the “once of the life time chances”, which are provided to investors.]]></content:encoded>
			<category>Financial Crisis</category>
			<category>Economy</category>
			<category>Investing</category>
			<category>Inflation</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CRISIS ALERT - for March 2010</title>
			<link>http://www.berninger.de/</link>
			<description>Increased probability of market disruptions in currency and bond markets</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>This crisis alert is a new service offered by Berninger.de, one of&nbsp;the most succesfull crisis prediction and trend forecasting blogs.</em>
New signs of significant market disruptions are unveiled and most likely we will be able to observe the full effects in March 2010. There are three signs&nbsp; undoubtly showing&nbsp;a trend to a new economic reality:
<ol><li>George Soros now started to announce larger investments in Gold, a definite sign that the time of stable currencies will come to an end.</li><li>We further see China now fighting the US expansionary money policy by throwing large chunks of bonds onto the market. China basically throws a currency granate, after it divested already its corporate bond holdings.&nbsp;This is the sign for which many investors were waiting. The ignition of the Dollar collapse.</li><li>Looking at the faces of polictical leaders, we can realize that they are under extreme stress. President Obama's and President Zapateros faces reveal the truth about the state of the economy. During their latest media apperances they&nbsp;appeared old, exhausted and unsteady. </li></ol>
<em>The world needs to be prepared for the worst adjustment to reality, within the coming months! At this moment of time we see an increased probability for a sever market disruption, which could result in an adjustment of currencies purchasing power.&nbsp;(Probability still below 50 percent, but significant enough in order to establish contingency plans)</em>
If this process (reality)&nbsp;will be allowed for to occure, then we will&nbsp;most likely&nbsp;have rapid currency and bond markets adjustments and interruptions. The SEC and other regulators might find themselves&nbsp;in a situation where they need to&nbsp;prohibit redemptions from funds.&nbsp;Central banks then will have to counteract and start with exiting a non-sustainable deflationary easy monetary policy. This will kick-start the inflation by freeing up the potential energy which had been accumulated by the QE policies. Unemployment numbers will climb further and banks will come under pressure.
This crisis alert will be updated on a regular basis.


]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 16:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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